Tagesordnungspunkt

TOP Ö 3: Flüchtlinge in Wesel - Sachstand

BezeichnungInhalt
Sitzung:18.11.2015   I-Rat/004/15 
Beschluss:Kenntnis genommen
Vorlage:  T 02/0362/15 
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Vorlage Dateigrösse: 131 KB Vorlage 131 KB

Herr Kunstleben informiert über die aktuelle Flüchtlingssituation in Wesel.

Derzeit wird die gesetzliche Quote der Zuweisungen in Wesel, die für alle Kommunen des Landes NRW festgelegt worden ist, überschritten. Durch die zwei vorhandenen Erstaufnahmeeinrichtungen und den in Wesel zugewiesenen Personen, leben aktuell ca. 1.400 Flüchtlinge in Wesel.

Aufgrund der Erstaufnahmeeinrichtungen erfolgen zurzeit keine Zuweisungen kommunaler Flüchtlinge.

Von den zugewiesenen Flüchtlingen besuchen 118 Kinder und Jugendliche eine Primar- oder Sekundarschule.

Er berichtet, dass die Stadt Wesel derzeit mit weiteren Maßnahmen beschäftigt ist, z. B. werden Gespräche mit dem Arbeitsamt und dem Jobcenter darüber geführt, wie eine Arbeitsmarktintegration gelingen kann. Ein frühzeitiger Spracherwerb sei dabei wichtig und werde gefördert. U. a. werden von der VHS in Verbindung mit der Flüchtlingshilfe Sprachkurse angeboten, diese sollen weiter ausgebaut werden. Allen Interessierten soll es ermöglicht werden, einen Sprachkurs zu besuchen und die deutsche Sprache zu erlernen.

Der Flüchtlingszustrom nach Deutschland wird sich in nächster Zeit nicht verringern. Es wird daher überlegt, wie die Unterbringung weiterer Flüchtlinge erfolgen kann. Momentan ist die Stadt Wesel mit dem vorhandenen Platzangebot gut aufgestellt. 

Die Hilfs- und Spendenbereitschaft in der Stadt ist groß. Die Flüchtlingshilfe und viele weitere ehrenamtliche Helfer sind sehr aktiv.

 

Herr Schramm interessiert sich für die Belegung der Erstaufnahmeeinrichtungen und fragt, ob alle Einrichtungen aktuell komplett belegt sind.

 

Herr Kunstleben bestätigt, dass beide Erstaufnahmeeinrichtungen momentan nicht voll belegt sind.

In Kamp-Lintfort soll eine Einrichtung mit 1.000 Plätzen auf einem Zechengelände errichtet werden.