Tagesordnungspunkt

TOP Ö 6: Raumsituation der GGS Büderich

BezeichnungInhalt
Sitzung:19.11.2015   SuSA/004/15 
Beschluss:zurückgestellt
Vorlage:  FB 5/0328/15 
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Herr Kunstleben nimmt Bezug auf die Vorlage und teilt mit, dass aus Sicht der Schulverwaltung zwei räumliche Lösungen möglich sind, diese wurden in der Vorlage dargestellt. Aus dem Schreiben der Grundschule Büderich geht hervor, dass diese die Nutzung des Dachgeschosses favorisiert.

Unter anderem wurden aufgrund der vermuteten Schimmelsporen weitere Messungen durchgeführt und die Betreuungsgruppe 8 bis 1 vorsorglich in die Räume der Kath. Kirchengemeinde St. Ulrich verlegt.

 

Herr Mayboom führt aus, dass bauphysikalische Untersuchungen im Werkraum, im Vorraum zum Werkraum (Keller), im Raum 05, in der Bücherei, in der Küche und im Waschraum (Erdgeschoss) durchgeführt wurden.

Die Raumluftmessungen ergeben nachgewiesene Sporengehalte, die als erhöht einzustufen sind und auf eine nachhaltige Quelle schließen lassen. Die Konzentrationen der identifizierten Gattungen liegen zwar insgesamt noch in einer Größenordnung vor, bei denen nach dem jetzigen Kenntnisstand nicht von einer akuten Gesundheitsgefährdung auszugehen ist, dennoch wird vom Hygieneinstitut empfohlen, den Raum 05 im Erdgeschoss bis zur Klärung vorsorglich aus der Nutzung zu nehmen. Dieser Empfehlung hat sich die Stadt Wesel angeschlossen und den Raum zwischenzeitlich gesperrt.

Es wird in Kürze ein weiterer Termin mit einem Sachverständigen stattfinden, um die Schadensquelle zu finden und anschließend zu sanieren. Durch ergänzende Schimmelpilzmessungen in anderen Klassenräumen wird überprüft, ob  weitere Verdachtsfälle vorliegen. Die Höhe der Sanierungskosten kann noch nicht angegeben werden, da keine abschließenden Ergebnisse vorliegen.

 

Herr Schulten bittet um Auskunft, wie das weitere zeitliche Vorgehen aussieht.

 

Frau Hillefeld möchte dazu ergänzend informiert werden, wie die jetzigen aufgezeigten Möglichkeiten zu bewerten sind, oder ob diese aufgrund der noch nicht abschließenden Ergebnisse hinfällig sind.

 

Herr Mayboom gibt an, dass noch kein Zeitplan vorgelegt werden kann, bevor nicht die Quelle der Feuchtigkeit festgestellt wurde. Sobald dieses durch einen Sachverständigen überprüft wurde, kann die  weitere Vorgehensweise festgelegt  werden.

Aufgrund des Alters des Gebäudes (Baujahr 1966) ist es normal, dass Feuchtigkeit entsteht. Der Keller muss saniert werden. Als Unterrichtsraum hat er keine große Nutzerqualität.

Die Kosteneinschätzung für die Sanierung des Dachbodens beläuft sich auf rund 130.000 €. Damit wäre dieser für eine schulische Nutzung besser geeignet. Eine vollständige Nutzung des Gebäudes wäre aufgrund der durchgängigen Beheizung von Vorteil.

 

Frau Staude schlägt vor, dass nach Begehung der Grundschule Büderich die schulpolitischen Sprecher über die Ergebnisse kurzfristig informiert werden. Die vorgesehenen Mittel für den Haushalt sollten weiterhin eingeplant werden.

 

Herr Kunstleben schlägt dazu vor, dass ein angemessener Ansatz gebildet wird, falls bis zur Ratssitzung am 15.12.2015 weitere Informationen vorliegen. Andernfalls muss mit dem Gebäudeservice abgesprochen werden, welcher Sicherheitsausschlag benötigt wird, um zu einer realistischen Vergleichbarkeit zu kommen. Dann kann in den Haushaltsberatungen entsprechend entschieden werden. Nach der Begehung der Grundschule werden die schulpolitischen Sprecher über den Zwischenstand informiert.

 

Frau Hillefeld gibt zu bedenken, dass bei Feststellung von gravierenden Schäden und Gefahren an der Grundschule Büderich eine Sondersitzung einberufen werden muss, um mit einer neuen Sachlage umzugehen. Sie unterstützt den Vorschlag, aufgrund der neuen Erkenntnisse und Zahlen, diese dann in die Haushaltsberatungen einfließen zu lassen.

 

Herr Haubitz hält fest, dass der Ausschuss einverstanden ist, dass unmittelbar nach Abschluss der Untersuchungen die schulpolitischen Sprecher der Fraktionen unterrichtet werden. In diesem Kreis wird dann das weitere Vorgehen, mit dem Ziel einer einvernehmlichen Lösung abgestimmt.