Tagesordnungspunkt

TOP Ö 3: Schulentwicklungsplanung 2015/16 bis 2020/21

BezeichnungInhalt
Sitzung:19.11.2015   SuSA/004/15 
Beschluss:mehrheitlich beschlossen
Vorlage:  FB 5/0364/15 
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Beschluss:

 

1. Der Schul- und Sportausschuss nimmt die Ergebnisse der Schulentwicklungsplanung 2015/16 – 2020/21 zur Kenntnis.

 

2. Die Verwaltung wird beauftragt, die Festlegung der maximalen Zahl der Eingangsklassen von zwei Klassen für die GGS Fusternberg und die GGS Konrad-Duden künftig nicht zu überschreiten.

 

 


Herr Haubitz ruft den TOP Ö 3 auf und weist auf das Schreiben der Schulleiterin der GGS Konrad-Duden hin. Er empfiehlt, über die Frage der Zügigkeit und die Frage der Aufstockung des Verwaltungsgebäudes getrennt zu diskutieren. Herr Haubitz weist darauf hin, dass dies keine Forderung/kein Antrag ist, sondern Frau Hellebrand lediglich die Bitte um Prüfung ihres Anliegens äußert.

 

Herr Kunstleben erläutert, dass bei einem Gespräch mit der Bezirksregierung Düsseldorf am 12.11.2015 die Raum- und Anmeldesituation an den Weseler Grundschulen erörtert wurde. Dabei wurde u. a. die Empfehlung einer dauerhaften Begrenzung der Anzahl der Eingangsklassen für raumschwache Grundschulen ausgesprochen.

 

Aufgrund der baulichen Situation der GGS Fusternberg und der GGS Konrad-Duden schlägt die Verwaltung daher eine dauerhafte Begrenzung auf zwei Eingangsklassen an diesen beiden Grundschulen vor.

 

Herr Kunstleben informiert den Schul- und Sportausschuss, dass an der GGS Bislich  bisher 17 Anmeldungen vorliegen.

 

Herr Krämer-Mandeau geht auf die Anmeldungen der einzelnen Schulen ein und weist auf die Problematik hin, dass  an einigen Grundschulen wenige Anmeldungen und an zwei Grundschulen im Stadtgebiet zu viele Anmeldungen vorliegen. Es gibt dazu nur zwei Entscheidungsmöglichkeiten. Die Schulen können frei aufnehmen, was Erweiterungsbauten nach sich ziehen kann, oder die Verteilung der Schülerinnen und Schüler wird nach Kapazitäten vorgenommen. Er empfiehlt aus wirtschaftlichen Gründen die zweite Alternative.

 

Frau Staude teilt für die CDU-Fraktion mit, dass ihre Fraktion den Antrag auf Dreizügigkeit für dieses eine Jahr unterstützen will.

 

Zum Antrag der GGS Konrad-Duden auf Ausbau des Verwaltungsgebäudes bittet Frau Staude, die Beratung auf einen späteren Zeitpunkt zu vertagen und den Raumbedarf entsprechend zu prüfen.

 

Frau Hochstrat nimmt Bezug auf den Schulentwicklungsplan und hinterfragt die aufgeführten Schülerzahlen. Sie bittet um Auskunft über die Anmeldezahlen für die erste Klasse des Montessori-Zweigs in Flüren und weist darauf hin, dass man die Kinder nicht miteingerechnet hat, die 3 Jahre in der  Schuleingangsphase verbleiben.

 

Frau Freßmann teilt mit, dass die SPD-Fraktion dem Antrag der Verwaltung folgt.

Aufgrund der räumlichen Enge an der GGS Konrad-Duden und dem dringenden Bedarf an zusätzlichen Räumen für Differenzierung und Inklusion ist aus Sicht der SPD-Fraktion diese Entscheidung notwendig.

 

Herr Kunstleben bestätigt, dass das Steuerungsinstrument  zu nutzen ist, weil es an anderen Schulen freie Kapazitäten gibt. Die Verwaltung geht davon aus,  dass sich die Frage der kurzen Wege und kurzen Beine genau über dieses Steuerungsinstrument regeln lässt. Ferner gibt es den Eltern Planungssicherheit.

 

Herr Krämer-Mandeau weist darauf hin, dass aufgrund der Inklusion und der damit einhergehenden Differenzierungserfordernis und aufgrund der zunehmenden Ganztagesbetreuung in Zukunft noch mehr Räume benötigt werden.

 

Auf Wunsch von Frau Staude gibt es eine kurze Sitzungsunterbrechung um Frau Hellebrand, Schulleiterin der GGS Konrad-Duden, zu Wort kommen zu lassen.

 

Frau Hellebrand weist darauf hin, dass sie schon  seit Jahren immer wieder zwischen 10 und 15 Kinder abweisen muss. Dies ist mit einem enormen Aufwand verbunden. Es müssen Gespräche geführt werden, es kommt zu Widersprüchen oder Klagen. Ferner habe die Verwaltung vor drei Jahren die Zusage gegeben, dass jedes Kind aus Lackhausen, das gerne die GGS Konrad-Duden besuchen möchte, dort aufgenommen werden dürfe. 

Auf Nachfrage teilt Frau Hellebrand mit, dass sie z. Zt. ein Kind mit sonderpädagogischen Förderbedarf hat. Die Betreuung findet z.T. in ihren Verwaltungsräumen statt.

 

Um 17:42 wird die Sitzung fortgesetzt.

 

Herr Krämer-Mandeau gibt zu bedenken, dass es zu diesem Tagesordnungspunkt einen Doppelbeschluss gibt, einen für die GGS Konrad-Duden und einen für die GGS Fusternberg.

 

Nach längerer Diskussion stellt Frau Staude den Antrag, über Punkt 2 des neuen Beschlussvorschlages hinsichtlich der beiden Grundschulen getrennt abzustimmen.

 

Der Schul- und Sportausschuss lehnt diesen Antrag mehrheitlich ab.

 

Anschließend nimmt der Schul- und Sportausschuss Kenntnis und beschließt mehrheitlich folgenden