Tagesordnungspunkt

TOP Ö 2: Budget Fachbereich Gebäudeservice 2018

BezeichnungInhalt
Sitzung:14.11.2017   AGS/003/17 
Beschluss:Kenntnis genommen
Vorlage:  FB 2/1268/17 

 

 


Herr Lingk führt in das Thema ein.

 

Frau Timmreck erläutert anschließend das Budget für 2018 anhand einer Präsentation.

 

Die geplanten Gesamtaufwendungen erhöhen sich im Vergleich zum Vorjahr von 9,9 Mio. Euro auf 11,7 Mio. Euro.

Die Erhöhung ergibt sich in den Bereichen, in denen Fördergelder für Maßnahmen gewährt werden. Zum überwiegenden Teil betrifft dies das Produkt „Schulen, Turnhallen und Dienstwohnungen“. Weiterhin erhöht sich auch der Ansatz für das Produkt „Betriebe gewerblicher Art“, da hier die geplante Sanierung des Parkdecks an der Martinistraße enthalten ist.

 

Die Ansätze für die übrigen Produkte bewegen sich auf dem Niveau von 2017. Der Ansatz bei den Verwaltungs- und sonstigen Gebäuden verringert sich sogar demgegenüber.    

 

 

In der Folge erläutert Frau Timmreck die Kostenblöcke Bewirtschaftung, Bauunterhaltung/Wartung, Reinigung und Einzelmaßnahmen.

 

In 2018 sind insgesamt 90 Einzelbaumaßnahmen geplant. Der Schwerpunkt im Kostenblock Einzelmaßnahmen liegt dabei auf den Schulen, Turn- und Sporthallen, da hierbei eine Finanzierung durch Fördermittel möglich ist. Das Kostenvolumen der Einzelmaßnahmen beläuft sich auf 5,76 Mio. Euro. Darin sind Maßnahmen der höchsten Priorität A in Höhe von 5,58 Mio. Euro enthalten.

 

Im Folgenden stellt Frau Timmreck die aktuellen Förderprogramme Gute Schule 2020, KInvFG I und KInvFG II (Referentenentwurf) vor. Von den geplanten Kosten für städtische Maßnahmen in 2018 in Höhe von 5,76 Mio. Euro können 3,24 Mio. Euro durch Fördermittel gegenfinanziert werden. Es wird daher angestrebt, diese Maßnahmen vorrangig und vollständig abzuarbeiten.

 

Frau Timmreck weist darauf hin, dass die Einzelmaßnahmen in Schulen, Turn- und Sporthallen mit einem Volumen von insgesamt 4,6 Mio. Euro nicht vollständig in den Ferien durchgeführt werden können.

 

Auf Nachfrage von Herrn Moll stellt Frau Timmreck vor, welche Maßnahmen aus 2017 im laufenden Jahr nicht durchgeführt bzw. abgeschlossen werden können. Aus Kategorie A sind dies Maßnahmen im Umfang von 870.000 Euro. Die Ansätze für diese Maßnahmen müssen übertragen werden bzw. Rückstellungen für sie gebildet werden, soweit sie nicht mehr in 2017 begonnen werden.

 

Herr Fritz ergänzt, dass mit den zu übertragenden Maßnahmen aus 2017 sowie den für 2018 geplanten Maßnahmen ein anspruchsvolles Programm vorliege. Die Verwaltung hat hier nur Maßnahmen berücksichtigt, die gemacht werden müssen. Er setze sich dafür ein, dass der Gebäudeservice das für die Planung und Durchführung der Maßnahmen notwendige Personal erhält, da es wirtschaftlicher ist, Maßnahmen durchzuführen, als sie zu verschieben.

 

Herr Moll weist darauf hin, dass neben der Ausstattung mit Personal auch Firmen benötigt werden, die die geplanten Maßnahmen ausführen. Er wie auch Herr Schulten sehen zudem die Gefahr, dass durch das Schieben von Maßnahmen ein Sanierungsstau entsteht.

 

Frau Timmreck stellt nicht in Abrede, dass nach aktuellem Stand Maßnahmen aus der Planung für 2018 eventuell nicht durchgeführt werden können, weist jedoch darauf hin, dass die Verwaltung trotzdem verpflichtet ist, den vorhandenen Bedarf aufzuzeigen und anzumelden. Soweit nur die Maßnahmen ins Budget aufgenommen werden, die mit dem vorhandenen Personal durchgeführt werden können, würde der tatsächliche Sanierungsbedarf nicht deutlich.

 

Auf Nachfrage von Herr Blommen, wie verlässlich die Zusammenarbeit mit den Firmen ist, teilt Frau Timmreck mit, dass der Gebäudeservice in der Regel gute Erfahrungen mit den beauftragten Firmen aus Wesel und dem Umfeld macht und mit diesen meist schon länger zusammenarbeitet. Ausnahmen gebe es davon nur vereinzelt. Auch bei den Firmen macht sich die Auftragslage allerdings in steigenden Preisen bemerkbar.

 

Zur Verdeutlichung der Entwicklung im Bereich Einzelmaßnahmen präsentiert Frau Timmreck für den Bereich Schulen und Turnhallen den Kostenumfang der Sanierungsmaßnahmen im Zeitraum 2012 bis 2021. Von 589.000 € in 2012 haben sich die tatsächlichen Kosten bis 2016 auf 2,07 Mio. € erhöht. Nach aktueller Planung steigt der Umfang bis 2018 auf 4,55 Mio. € an, um dann bis 2021 wieder auf 2,55 Mio. € abzusinken.

 

Der Ausschuss nimmt Kenntnis.