Tagesordnungspunkt

TOP Ö 3: Schulraumentwicklungsplanung
-Antrag der Fraktionen von CDU und SPD vom 18.09.2017

BezeichnungInhalt
Sitzung:14.11.2019   SuSA/004/19 
Beschluss:einstimmig beschlossen
Vorlage:  FB 5/0316/19 

Beschlussvorschlag für den Rat:

 

Der Rat beschließt die Ergebnisse der Schulraumentwicklungsplanung Wesel und das Schulbauprogramm 2030+.

 

Der Rat beauftragt die Verwaltung, die Maßnahmen nach Vorschlag 1 aus den Anlagen (Volumen 64.080.000 €) durchzuführen. Die erforderlichen Mittel sind für die Veränderungsliste zum Haushalt 2020 und für die Finanzplanung der kommenden Haushaltsjahre anzumelden.

 

Der Rat beschließt das Musterraumprogramm. Bei Schulneubauten soll das Musterraumprogramm umgesetzt werden. In Bestandsgebäuden soll eine nahe Orientierung am Musterraumprogramm erfolgen.


Herr Benien geht auf die Vorlage ein, führt den Weg der letzten zwei Jahre auf und bedankt sich bei allen an dem Prozess beteiligten Personen für die konstruktive und gute Zusammenarbeit. Anschließend erläutert Frau Koller von der Firma „conceptK“ die Ergebnisse der Schulraumentwicklungsplanung anhand einer Powerpoint-Präsentation.

 

Im Anschluss geht Herr Benien auf das Schulbau Programm 2030+ ein. Er gibt an, dass ein transparentes Budget für jeden Schulstandort vorgesehen ist. Für die Umsetzung der Pläne wird eine Planungsgruppe pro Schulstandort eingerichtet.

 

Alle Ausschussmitglieder bedanken sich für den Vortrag und die erarbeiteten Ergebnisse.

 

Frau Freßmann (SPD-Fraktion) merkt an, dass für die Grundschüler die Wege sehr weit sein könnten, wenn sie nicht in der wohnortnächsten Schule angemeldet werden können. Grundschüler müssen ihre Grundschule fußläufig erreichen können.

 

Auf Nachfrage von Frau Hillefeld (Die Grünen/Bündnis 90) erläutert Frau Koller, dass an den Schulstandorten Räume für Veranstaltungen und Versammlungen vorgesehen sind. Die müssen aber keine reinen Aularäume sein. Die Nutzung verschiedener Räume muss mit bedacht werden (z.B. Mensa- und Aulanutzung zweier nebeneinanderliegender Schulen). Es wird monofunktional nicht möglich sein für jede Schule einen reinen Veranstaltungsraum zu bauen.

Im Konzept für die Grundschule Feldmark ist eine Verdoppelung der Fläche vorgesehen. So können die Gruppenräume in den Unterrichtsbereich integriert werden.

Die Überlegung, Rollcontainer einzusetzen, um eine multifunktonale Nutzung der Räume zu erreichen ist im Moment nicht möglich, da dieses System erst umsetzbar ist, wenn Aufzüge vorhanden sind.

Die Brandschutzauflagen haben sich nicht verändert. Daher ist es notwendig, an vielen Schulen zusätzliche Rettungstreppen anzubringen.

 

Herr Meyboom gibt Frau Hochstrat zur Realisierung der Umsetzung der Pläne Auskunft, dass alle Schulen eingetaktet sind. Das Bauvorhaben an der Grundschule Fusternberg wird, sofern die Mittel im Rat freigegeben werden, Ende 2022 bis zum Frühjahr 2023 fertig gestellt werden.

 

Frau Brix-Leusmann erwidert auf die Überlegung von Frau Hochstrat, die Mitnutzung der Aula an der GHS Martini durch die GGS Innenstadt als Mensabetrieb zu bedenken, dass die Stadt und Träger des Offenen Ganztages dies als nicht durchführbar sehen. Als Veranstaltungsraum kann die Aula mitgenutzt werden.

 

Der Schul- und Sportausschuss beschließt einstimmig den