Tagesordnungspunkt

TOP Ö 11: Bebauungsplan Nr. 83 "Südlich vom Quadenweg", 1. Änderung gem. § 13a BauGB
- Aufstellungsbeschluss

BezeichnungInhalt
Sitzung:19.02.2014   StEA/001/14 
Beschluss:einstimmig beschlossen
Vorlage:  FB 1/0018/14 

Herr Prior stellt das Bebauungskonzept der Ingenieurgesellschaft Lindschulte+Kloppe ausführlich vor. Er erklärt, dass es sich hier um ein Bebauungsplanverfahren der Innenentwicklung handelt und von einer Umweltprüfung abgesehen werden kann.

 

Von der Möglichkeit, auf eine frühzeitige Beteiligungsphase zur verzichten, wird bewusst kein Gebrauch gemacht, da so frühzeitig Erkenntnisse gesammelt  und in die Planung eingearbeitet werden können.

 

Die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung sprechen sich grundsätzlich für die Bebauung des ehemaligen Areals der Telekom aus.

Herr Lingk teilt mit, dass die Bebauung aus seiner Sicht zu dicht ist und die schwierige verkehrliche Situation beachtet werden soll.

 

Herr Eifert argumentiert gegenteilig.

 

Herr Gorris regt an, die Gebäude so auszurichten, dass eine Solarenergienutzung möglich ist und evtl. ein Blockheizkraftwerk eingeplant werden könnte.

 

Herr Prior fügt ergänzend hinzu, dass die Anregungen gerne mit aufgenommen werden und dass dieses Konzept vorab im Gestaltungsbeirat vorgestellt wird.

 

Nach kurzer Aussprache fasst der Ausschuss für Stadtentwicklung einstimmig folgenden

 

Beschlussvorschlag für den Rat:

 

Der Rat der Stadt Wesel beschließt die Aufstellung der 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 83 “Südlich vom Quadenweg“ für den räumlichen Geltungsbereich, der in der Anlage 3 der Originalniederschrift beigefügten Karte umgrenzt ist.

 

Das Planungsziel ist die Entwicklung eines allgemeinen Wohngebietes (WA) mit einer Mischung aus Mehrfamilien-, Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern in bis zu zweigeschossiger Bauweise.

 

Das Änderungsverfahren wird als beschleunigtes Verfahren gem. § 13a Baugesetzbuch (BauGB) -Bebauungsplan der Innenentwicklung- durchgeführt. Von einer separaten Umweltprüfung wird abgesehen.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, auf der Grundlage der heute vorgelegten städtebaulichen Vorstellungen, die frühzeitige Behördenbeteiligung sowie die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen.

 

Die Änderung des Flächennutzungsplanes erfolgt im Wege der Berichtigung. Die Verwaltung wird beauftragt, die Abstimmung mit der Landesplanung für die Berichtigung des Flächennutzungsplanes herbeizuführen.