Tagesordnungspunkt

TOP Ö 5: Elektrifizierung der Bocholter Bahnstrecke
- mündlicher Bericht

BezeichnungInhalt
Sitzung:19.02.2014   StEA/001/14 
Beschluss:Kenntnis genommen
DokumenttypBezeichnungAktionen

Herr Ackermann von DB Netze stellt kurz den praktischen Ablauf einer Elektrifizierung von Bahnstecken vor und teilt mit, dass die Vorplanung zur Elektrifizierung der Bocholter Bahnstrecke Mitte des Jahres 2014 abgeschlossen ist. Anschließend wird voraussichtlich das Planfeststellungsverfahren mit den üblichen Beteiligungsphasen eingeleitet.

 

Anschließend berichtet Herr Peter Krichel vom Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) anhand der der Originalniederschrift als Anlage 2 beigefügten Power-Point Präsentation über die betrieblichen Veränderungen im Zuge der Elektrifizierung.

 

Im Rahmen der konzeptionellen Planung würde das ab Dezember 2016 folgende Veränderung ergeben:

 

·         Umsteigefreie stündliche Verbindung nach Arnheim

·         Täglich drei Verbindungen nach Oberhausen (RE 5, RB 33 und RB 35), davon 2 x stündlich umsteigefreie Verbindung von Wesel nach Düsseldorf

·         Einsatz von Neufahrzeugen mit höherer Kapazität (250 Sitzplätze) auf den Linien RB33 und RB 35 (RB35 zwischen Düsseldorf und Wesel in Doppeltraktion) und qualitativ hochwertiger Ausstattung

·         Stündliche Bedienung der Halte Praest, Millingen und Haldern

·         Umsteigefreie Direktverbindung Bocholt/Hamminkeln/Blumenkamp bis nach Düsseldorf durch „Flügeln“ der RB35 in Wesel

·         Einsatz von Neufahrzeugen und auf Bahnsteighöhe angepasste Einstiege auf der Bocholter Linie

·         Lärmminderung durch Einsatz von Elektrofahrzeugen

 

Auf Anfrage von Herrn Schulten teilt Herr Ackermann mit, dass ihm nicht bekannt ist, dass auf der Strecke Wesel-Bocholt Güterzüge fahren sollen.

 

Herr Ackermann erklärt auf Anfrage von Herrn Eifert, dass die Stadt Wesel im Falle einer Erneuerung von nicht technisch gesicherten Bahnübergängen nur Kosten übernehmen muss, wenn diese Erneuerung zu einer Erhöhung der Sicherheit führen würde. Nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz setzt sich eine solche Kostenaufteilung aus 1/3 Bahn, 1/3 Bund und 1/3 Straßenbaulastträger zusammen.

 

Nach kurzer Diskussion nimmt der Ausschuss für Stadtentwicklung die Ausführungen zur Kenntnis.