BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:FB 6/1286/17  
Art:Vorlage zur Kenntnis  
Datum:02.11.2017  
Betreff:Errichtung eines Möbellagers in Wesel durch den Caritasverband
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Sachdarstellung/Begründung zur Kenntnis:

 

1. Allgemeines

 

Der Caritasverband für die Dekanate Dinslaken und Wesel beabsichtigt die Errichtung eines Möbellagers im St. Bonifatiushaus (ehemaliges Bahnhofshotel), das sich im Besitz des Caritasverbandes befindet.

 

Dort sollen in den Räumen im Souterrain Möbel angenommen, aufbereitet und ausgegeben bzw. per LKW ausgeliefert werden. Zusätzlich gibt es eine Kleiderkammer, die gut erhaltene Bekleidung annimmt und an bedürftige Personen ausgibt.

 

Die Verwaltung konnte sich von den Räumlichkeiten vor Ort ein Bild machen und befürwortet unter Würdigung des als Anlage beigefügten Konzeptes die Planung bzw. Umsetzung durch den Caritasverband, der bereits ein Möbellager in Dinslaken betreibt und über entsprechende Erfahrungen verfügt.

 

 

2. Finanzierung

 

Wie aus dem Konzept ersichtlich, beantragt der Caritasverband zur anteiligen Defizitabdeckung eine finanzielle Unterstützung von Seiten der Stadt Wesel in Höhe eines jährlichen Betrages von 25.000 EUR.

 

Mit dem Möbellager entsteht ein Angebot für in Wesel lebende Menschen, die entweder SGB II- oder SGB XII-Leistungen bzw. Grundsicherung erhalten oder über ein Einkommen verfügen, das größere Anschaffungen für den eigenen Haushalt nicht zulässt.

 

Wichtig ist darauf hinzuweisen, dass die Empfänger von Leistungen des Jobcenters oder des Sozialamtes bei Bedarf für die Ausstattung der Wohnung finanzielle Beihilfen erhalten, von denen ausschließlich Gebrauchtmöbel beschafft werden können. Hier geht es vorrangig um eine angemessene Ausstattung der Wohnung, die dem Betroffenen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen soll.

 

Insofern ist das Angebot des Caritasverbandes für den vorgenannten Personenkreis eine zusätzliche Möglichkeit, gute Gebrauchtmöbel zu angemessenen Preisen zu erwerben.

 

Die Verwaltung befürwortet die Unterstützung des Caritasverbandes in dem o. g. erforderlichen Umfang, insbesondere auch vor dem Hintergrund der Verantwortung der Stadt im Rahmen der Daseinsfürsorge für ihre Bürgerinnen und Bürger.

 

Dabei soll der vom Caritasverband zusätzlich benötigte Betrag von 25.000 EUR im nächsten Jahr als Anschubfinanzierung dienen.

 

Der Caritasdirektor, Herr van Meerbeck, wird das Konzept in der Sitzung erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen.

 

Ein entsprechender Beschlussvorschlag ergeht in der Sitzung.